Dreißig Jahre Schiedsverfahren: Fachdiskussion über die weitere Ausrichtung der tschechischen Regelung
Die Tschechische Rechtsanwaltskammer und die Juristische Fakultät der Karlsuniversität haben eine Konferenz anlässlich des 30. Jahrestages des Schiedsverfahrensgesetzes veranstaltet. Das Treffen war eine Gelegenheit nicht nur zum Bilanzieren, sondern auch zur Debatte über die weitere Entwicklung des tschechischen Schiedsverfahrens in Folgejahren.
Für die Kanzlei Bříza & Trubač hat Petr Bříza geredet, der gleichzeitig Mitveranstalter der Konferenz war. In seinem Beitrag widmete er sich insbesondere den Fragen, wie der das internationale Schiedsverfahren regelnde Teil des Gesetzes modernisiert werden könnte.
Petr hat über eine größere Flexibilität bei der Wahl von Kollisionsnormen seitens der Schiedsrichter gesprochen, sowie über eine Möglichkeit der Parteien, das für die Gültigkeit des Schiedsvertrags maßgebliche Recht selbst zu wählen, und auch über die Frage, ob es erforderlich sein soll, in internationalen Schiedsverfahren die Zivilprozessordnung anzuwenden. Laut Petr Bříza sind es gerade diese Themen, die zu einer besseren Vorhersehbarkeit und Konkurrenzfähigkeit der tschechischen Regelung des internationalen Schiedsverfahrens beitragen können.

